Kellerbrand in Feucht am 12.07.2026
Am 12.07.2026 um 12:33 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Markt Feucht zu einem Kellerbrand in die Gundekarstraße alarmiert. Bei einer Doppelhaushälfte trat aus dem Keller dichter Rauch aus, der sich über das ganze Haus verteilte. Die Bewohner hatten sich bereits selbstständig in Sicherheit bringen können. Somit konnten sich die Einsatzkräfte komplett auf die Brandbekämpfung des massiven Kellerbrandes konzentrieren.


Vom HLF gingen zwei Trupps geschützt mit Atemschutzgeräten in das Haus vor. Ein Rauchverschluss wurde zum Treppenhaus gesetzt, um eine weitere Verrauchung des Hauses zu verhindern. Bereits beim Betreten der Kellertreppe herrschte für die vorgehenden Trupps Nullsicht und sie mussten sich tastend und mit Hilfe der Wärmebildkameras zum Brandherd vorarbeiten. Zügig konnte der betroffene Kellerraum gefunden und der Brand gelöscht werden. Vom LF20 wurde ein Rettungstrupp bereitgestellt.

Im weiteren Verlauf waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen notwendig, um den angesammelten Rauch aus dem Keller zu bekommen.

Zudem musste der betroffene Raum komplett ausgeräumt werden, um Glutnester gezielt ablöschen zu können. Die dafür notwendigen Atemschutzgeräteträger stellten weitere Trupps der Feuerwehr Feucht sowie die zusätzlich alarmierten Feuerwehren aus Moosbach und Schwarzenbruck.

Für die extrem verschmutzten und mit Rauch und Ruß beaufschlagten Geräteträger wurde eine Wechselzone zur Einsatzhygiene aufgebaut. Dort konnten sie ihre verschmutzten Atemschutztechnik und Einsatzkleidung ablegen, sich reinigen und saubere Sachen anziehen. Aufgrund der hohen Außentemperaturen wurden ein Pavillon für den notwendigen Schatten und reichlich Getränke bereitgestellt.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Nachbarschaft, die uns bei den hochsommerlichen Temperaturen mit Getränken und Eis versorgten und den betroffen Bewohnern während des Einsatzes eine Rückzugsmöglichkeit anboten.
Nach Beendigung der Lüftungsmaßnahmen konnten Elektro- und Gasnotdienst in den betroffenen Keller und dort Strom und Gas abstellen. Zur Ursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Eingesetzte Kräfte:
- FF Markt Feucht mit KdoW, HLF, DLK, LF 20, VLKW, TLF 4000, MTW
- Kreisbrandinspektion
- FF Moosbach
- FF Schwarzenbruck
- PI Altdorf und Kriminaldauerdienst
- Rettungsdienst mit ELRD, RTW, KTW und NEF
- Gasversorger N-ERGIE
- Gemeindewerke mit Elektrobereitschaftsdienst

